Implantologie

Durch Implantate ist es möglich den Wunsch nach festsitzendem Zahnersatz bei fehlenden Zähnen nachzukommen. Das Spektrum reicht je nach Knochenangebot von Einzelzahn-Implantaten (zur Vermeidung einer Brücke) bis zu Brückenversorgungen (an Stelle abnehmbarer Prothesen).

Wir arbeiten seit Jahrzehnten erfolgreich mit einem Implantat System, welches sich grundlegend von anderen Implantat Systemen unterscheidet. Es handelt sich um ein erfolgreiches Implantologie- Verfahren, das vor 25 Jahren zur Patentreife perfektioniert wurde und ständig weiter entwickelt wird.

Die meisten Implantat Systeme bestehen aus zwei Teilen. Eine künstliche Zahnwurzel und ein Stift für die Krone, diese werden teilweise mit Narkose einoperiert, wie man aus Offerten anderer Praxen entnehmen kann. Danach erfolgt eine mehrmonatige Einheilphase. Nach operativer Freilegung der lmplantatwurzel, Abheilung bzw. Ausformung des Zahnfleisches, wird der endgültige Stift (Abbutment eingesetzt, erst dann kann mit einer endgültigen prothetischen Versorgung begonnen
werden.

Unser System ist ein ganz anderes:
Bei gutem und ausreichendem Zustand Ihres Ober-oder Unterkiefers wird das Implantat ohne Öffnung des Kiefers eingebracht. Das Zahnfleisch und der Kiefer müssen nicht geöffnet werden. Direkt nach dem Einsetzen der Implantate können diese belastet werden und als Anker für eine provisorische Versorgung dienen. Vorher kann noch der Abdruck für die endgültige Versorgung genommen werden. Die Patienten verlassen die Praxis mit einem provisorischen Zahnersatz, mit dem sie noch am gleichen Tag normal essen können. Direkt nach Fertigstellung des endgültigen Zahnersatz – in der Regel zwischen acht bis vierzehn Tagen – wird der vorläufige durch den endgültigen Zahnersatz ersetzt.

Eine weitere Möglichkeit ist das Einsetzen des Implantates unmittelbar nach dem Ziehen eines Zahnes. In dem entstandenen Loch wird der lmplantatkanal gelegt und dieser mit einem resorbierbaren Knochenersatzmaterial ausgefüllt.Es wird sofort das Implantat eingedreht und der Patient wird mit einem festsitzenden Provisorium versorgt. Nach einer Einheilphase von 6 bis 8 Wochen kann die prothetische Versorgung erfolgen Die Vorteile und Erfolge unseres angewandten Implantat Systems wurden auch auf der 60. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Prothetische Zahnmedizin und Biomaterialien (DGPro) vom 12.-14. Mai 2011 in Hamburg gewürdigt.

Sofortbelastung - Beste Ergebnisse bei einteiligen Implantaten

Kopp bewertete den Einfluss prothetischer Suprakonstruktionen auf den Erfolg sofort belasteter Implantate [195 Patienten mit 310 prothetischen Konstruktionen auf 896 Implantaten]. Einteilige Implantate wiesen die besten Ergebnisse auf. Implantate, die in frische Extraktionsalveolen inseriert wurden, zeigten weniger Risiko gegenüber Implantaten im ausgeheilten Knochen. Die sofortige Stabilisierung der Implantate durch die prothetische Suprakonstruktion begünstigt den Behandlungserfolg. Als alleiniger patientenimmanenter Risikofaktor zeigt sich die Implantation im Oberkiefer – diesem Risiko kann erfolgreich mit einer Erhöhung der Anzahl der Implantate begegnet werden.

So fasst der Entwickler des Systems die Vorteile für den Patienten in seiner Patienteninformation zusammen:

  • Höchste Primärstabilität des Implantates
  • Basis für Langzeiterfolg
  • Implantat ist sofort belastbar
  • Provisorien direkt nach Einsetzen der Implantate
  • prothetische Endversorgung in kurzer Zeit, abhängig von der Art und Größe der Versorgung
  • keine langwierigen Einheilphasen
  • kein OP Schock, keine deprimierenden Tage ohne Zahnersatz für den Patienten
  • preiswert durch überschaubare Instrumentarien